Bayreuther Festspiele: “Der Ring des Nibelungen” – 20./21./23./25.8.2016

Es sind diesmal fünf! – Nein, nicht fünf Abende natürlich, auch in diesem Festspielsommer und in Frank Castorfs Regie besteht der Ring des Nibelungen immer noch aus vier Opern… Gemeint ist, man hat es sich schon gedacht, die Frage nach den Krokodilen. Krokodile im Ring? Haben wir da etwas verpasst? Offensichtlich schon, denn die Panzerechsen machen schon seit der Premiere 2013 im dritten Akt des Siegfried den Berliner Alexanderplatz unsicher, verschlingen einen Sonnenschirm und jenes hübsche Mädchen, in dem sich Wagners Waldvogel visualisiert hat. Das ist ein schon geradezu ikonographisches Theaterbild, eines von vielen in dieser faszinierenden Produktion. Gestartet war der Spaß mit einem Kroko, das mit jeder Wiederaufnahme Zuwachs bekommen hat, einmal sogar exponenziell, denn jetzt im vierten Jahr sind es, wie gesagt, fünf. „Muß das denn wirklich sein?“ mault die Traditionalistenfraktion im Staccato. Klare Antwort: muß nicht, ist aber cool. Wäre es spitzfindig, festzuhalten, dass Wagner nichts von Krokodilen geschrieben hat? Wie dem auch sei, direkt verbeten hat er sich deren Mitwirkung jedenfalls nicht…

RG_160716_353_EnricoNawrath_presseVon Göttern und Alben: “Rheingold” an der Route 66 (Foto: Enrico Nawrath)

Nun ist der Kroko-Auftritt in knapp 15 Stunden Nettospielzeit ohnehin eine Kleinigkeit und nur einer der vielen genialisch originellen Einfälle, die Regisseur Frank Castorf und sein Team aufgefahren haben. Es war nach 2014 meine zweite Begegnung mit dieser Inszenierung (siehe Archiv August 2014) und die Eindrücke haben sich beim Wieder-Sehen bestätigt, konkretisiert und gesteigert. Was nun alles verändert, ergänzt oder weggelassen wurde, läßt sich nicht immer mit Bestimmtheit sagen, dafür sind es einfach zu viele Details und Einfälle, doch wirkt die Inszenierung heuer vom Gesamteindruck her noch stringenter und lebendiger. Castorf nutzt Wagners großes Welttheater zu einer bitter-ironischen Abrechnung mit den beherrschenden Gesellschaftsideologien des letzten Jahrhunderts, dem Sozialismus und dem Kapitalismus. Seine Bildersprache beeindruckt auch beim zweiten Sehen durch ihre faszinierende Ambivalenz, sie changiert zwischen Rotzigkeit und Poesie, zwischen großer Geste und gewollter Trivialität. Respektlos? Ja, natürlich. Aber nicht gegenüber dem Werk, sondern gegenüber bestimmten Teilen der Aufführungsgeschichte und gewissen Haltungen, die einst und bis heute im Schatten des Festspielhügels blühen. Geblieben sind natürlich die monumentalen und zugleich unglaublich variablen Bühnenbilder von Aleksandar Denić, die schon längst Theatergeschichte geschrieben haben, allen voran der kommunistische Mount Rushmore und der Alexanderplatz im Siegfried. All das fasziniert beim zweiten Sehen fast noch mehr, eröffnet neue, bisher so noch nicht erkannte Perspektiven. Die eine oder andere Durststrecke in der Personenführung ist nach wie vor festzustellen und nicht für alle Momente der Geschichte hat Castorf stringente Lösungen anzubieten, doch darum geht es bei diesem virtuosen Theater-Spieler ohnehin nicht als Erstes. Mit der veränderten Besetzung mußten natürlich die diversen Filmeinspielungen, bzw. der vorproduzierte Teil davon, neu gedreht werden und die „live“ gesendeten Bilder sind laut Konzept ohnehin Unikate, die sich von Aufführung zu Aufführung immer ein wenig verändern; auf jeden Fall sind und bleiben die teils kommentierenden, teils dokumentierenden Videos von Andreas Deinert und Jens Crull ein integraler Bestandteil der Konzeption, ebenso wie die Lichtregie von Rainer Casper und die zuweilen skurrilen und immer wieder schön abgefahrenen Kostüme von Adriana Braga Peretzki. Wieder mit von der Partie und unverzichtbar ist natürlich Regie- und Dramaturgieassistent Patric Seibert als Edelstatist und Prügelknabe, der in den unterschiedlichsten Rollen und Kostümierungen durch die Tetralogie wuselt und dessen Hauptdaseinszweck darin besteht, in jeder Oper von den Handelnden mindestens einmal richtig auf die Schnauze zu kriegen; bis ihn schließlich die Rheintöchter in ihrem schwarzen Mercedes-Coupé überfahren und im Kofferraum entsorgen… Ja, liebe Altwagnerianer, auch das steht so nicht im Libretto. So what? Castorf zeigt es uns trotzdem.

Wal_030716_261_EnricoNawrath_presseHojotoho!!! – Catherine Foster als Brünnhilde (vorne) mit Schwestern-Geschwader – Foto: Enrico Nawrath

Castorfs Ring ist eben eine echte Kult-Inszenierung. Auch wenn einige noch immer Front dagegen machen; nach dem Rheingold gab es ebenso erbitterte Buhs wie nach den Aktschlüssen des Siegfried, wo auch während des Schlußapplauses in Ermangelung des Regieteams zwischen den Sänger-Verbeugungen der geschlossene Vorhang angebuht wurde. Lächerlich und streng sinnfrei; aber wenns schee macht…

Dass dieser Ring ein vollkommen anderer war als die letzten, lag nicht an der Inszenierung, und auch nicht an den sehr zahlreichen sängerischen Umbesetzungen, sondern am Dirigenten. Vereinbarungsgemäß hatte Kirill Petrenko, dieser geniale Musikgestalter und -erklärer, nach drei Festspielsommern den Taktstock weitergegeben. Zur wohl allgemeinen Überraschung bat man an seiner Stelle Marek Janowski ans Pult und zur noch größeren Überraschung akzeptierte der den Ruf… Schließlich weigert sich der 77jährige seit langem beharrlich, noch szenische Opern zu dirigieren, wegen der ganzen ach so bösen modernen Regisseure. Und jetzt ausgerechnet mit Castorf? Wie sollte das funktionieren? Es funktionierte nicht. Ja klar, es ging um Bayreuth; aber die Konstellation mutet doch geradezu absurd an, zumal der Kapellmeister via Tagespresse schon im Vorfeld seine Ablehnung des Regiekonzeptes kundgetan hatte… Ein Fall galoppierender Illoyalität dem Arbeitgeber gegenüber, mit dem man vermutlich nur in dieser so speziellen Branche durchkommt. Auf jeden Fall hat er sich so die begeisterte Zustimmung konservativer und reaktionärer Kreise gesichert, die ihn bei allen Solovorhängen frenetisch bejubelten. Musikalisch gab es nämlich wenig Grund dafür. Durch die doch recht zahlreichen Ring-Abende, sei es als Zyklus oder einzeln, der letzten vier Jahre in München und Bayreuth mit Kent Nagano und Petrenko am Pult war man denn schon sehr verwöhnt, das muss ich zugeben. Dennoch, bzw. gerade deshalb, fällt es dann schwer, sich wieder mit so viel weniger zufrieden zu geben; weniger Transparenz, weniger Tiefenschärfe, weniger Struktur, weniger Energie… die Aufzählung läßt sich fortsetzen. Natürlich ist Janowski ein Routinier, der sein Handwerk beherrscht, ohne Frage. Aber ob das bei einem der führenden Musikfestivals wirklich reicht, steht auf einem anderen Blatt. Verglichen mit Petrenkos pulsierender Energie und kleinteiliger Dynamik klingt Janowskis Dirigat flach, emotionsarm und wenig imaginativ, es befeuert sich nicht mit der Szene, sondern läuft irgendwie nebenher, das großartige Festspielorchester wird entschieden unter Wert eingesetzt. Zudem wählt Janowski fast durchgehend rasche bis sehr rasche Tempi, formt Motive nicht genug aus und zeigt wenig Zusammenhänge. Als besonders krasses Beispiel sei Wotans Monolog im zweiten Akt der Walküre herausgegriffen, wo er den Sänger beinahe dem Ziel entgegenhetzt, wo doch die Musik durch den Wechsel von Pausen, rezitativischen und ariosen Passagen zeigt, wie es in Wotan arbeitet und wie er, zum ersten Mal überhaupt, sein Seelenleben offenlegt. Bei Janowski übersetzen sich solche Momente leider kaum, allzu oft wird nur pauschal drübergegangen. Auch die Sänger finden wenig Halt oder Unterstützung, vor allem in Rheingold und Walküre kommt es immer wieder zu Wacklern und mangelnder Koordination, da der Dirigent sein Ding macht und sich nicht um die szenischen Abläufe kümmert. Zumindest an den ersten drei Abenden hatte man das Gefühl, als wolle er die ungeliebte Aufgabe nur möglichst schnell hinter sich bringen, erst in der Götterdämmerung fand er hin und wieder zu größerer emotionaler Verdichtung; auch wenn er für den ersten Akt volle zehn Minuten weniger benötigte als der auch nicht wirklich langsam gepolte Vorgänger. Verstehen wir uns richtig: auch eine solche Lesart mag unter gewissen Voraussetzungen ihre Berechtigung haben; aber hier und in dieser Produktion passte es einfach nicht. Bezeichnenderweise zeigte Janowski an allen vier Abenden auch vor dem Vorhang keine erkennbare Reaktion; kein Lächeln, keine Zwiesprache mit den Sängern, kein Schulterklopfen, kein gar nichts. Passte irgendwie ins Bild. Schade.

Si_250616_303_EnricoNawrath_presseUnheimliche Begegnung: Siegfried (Stefan Vinke) und Wanderer (John Lundgren) – Foto: Enrico Nawrath

Vom bekannt umfangreichen sängerischen Personal waren im Vergleich zu 2014 gerade noch sechs (!) Damen und Herren übrig geblieben, Rheintöchter, Walküren und Nornen eingeschlossen. Was die vier großen, stücktragenden Hauptrollen angeht, waren seinerzeit eine indiskutabel und drei zumindest problematisch besetzt gewesen, heuer fiel die Bilanz deutlich besser aus und es war kein Ausfall zu verzeichnen. Bereits vor zwei Jahren war Catherine Foster als Brünnhilde im Einsatz gewesen, mit viel Herz und Stimmschönheit, aber auch mit einigen technischen Mängeln. Diesmal präsentierte sich die Künstlerin ungemein verbessert, die Stimme hat an Fülle, Sicherheit und Tragfähigkeit fulminant gewonnen, ohne ihren lyrischen Kern und feminen Glanz einzubüßen. Auch die Vollhöhe kommt mittlerweile sehr verläßlich und ohne zu forcieren, Textbehandlung und Rollengestaltung sind gereift. Dass ihr im Schlußgesang der Götterdämmerung ein wenig die Kraft ausging, ist angesichts von drei Zyklen in knapp fünf Wochen und der sommerlichen Hitze nur verständlich. Auf jeden Fall eine sehr erfreuliche Wiederbegegnung! Stefan Vinke als Siegfried verwies seinen Rollenvorgänger klar auf den zweiten Platz und begeistert mit einem nicht nur kraftvoll-robusten, sondern auch differenzierten Vortrag der mörderischen Partie. Diese wird nicht nur bis zum Schluß tadellos und ohne Ermüdung durchgestanden, sondern wirklich gestaltet, Vinkes durchaus tenoral timbriertes Material verfügt über eine Reihe von Farben, sichere Technik – einschließlich des hohen C – und eine in diesem Fach nicht selbstverständliche Legatokultur, den zweiten Akt Siegfried singt er mit viel lyrischer Empfindsamkeit. Das beißt sich fast schon mit dem Regiekonzept, das den Wälsungensohn als brutalen und empathiefreien Widerling zeichnet… Natürlich macht Vinke alles, was inszeniert ist, von der betont grausamen Tötung Mimes über die Vergewaltigung der Rheintöchter bis hin zur Mißhandlung eines obdachlosen Paares, er bringt aber mehr charakterliche Facetten als der Kollege. Weniger Schöngesang als vielmehr Ausdruck, Präsenz und kernig dunkle Farbe verlangt der Nibelungenfürst Alberich und Albert Dohmen wird dem auch in hohem Maße gerecht, die latente stimmliche Rauheit und die prägnante Diktion passen sehr gut zu diesem zwiespältigen Charakter, den zeitweisen Aufstieg des Unterprivilegierten zur Macht zeichnet der Künstler gesanglich wie darstellerisch sinnfällig nach. Einen wirklich guten Wotan zu finden, gestaltet sich dagegen weitaus schwieriger, selbst in Bayreuth. Mit Petrenko hat sich auch Wolfgang Koch aus der Produktion verabschiedet, der den Göttervater drei Sommer lang gesungen hatte. Diesmal hatte man sich entschieden, die Partie auf zwei Sänger aufzuteilen. Dabei überzeugte Iain Paterson im Rheingold ganz besonders, der schottische Baßbariton singt mit resonanzreicher, kernig-viril timbrierter Stimme und fabelhaften vokalen Bögen, eine großartige Leistung. Leider dürfte der Walküre-Wotan ihm etwas zu tief liegen, daher kam an den anderen beiden Abenden John Lundgren zum Einsatz. Auch der besitzt eine mächtige und markante Stimme von natürlich dunklem Klang und er bewältigt sowohl den sehr tief notierten zweiten Akt Walküre als auch den hohen dritten Akt Siegfried relativ problemlos. Richtig glücklich war ich mit seinem Vortrag dennoch nicht; in der Walküre hatte er sich die Partie offenbar nicht optimal eingeteilt und hatte gegen Ende mit erheblichen Konditionsproblemen zu kämpfen, was dem grandiosen Abschiedsgesang doch einiges an Wirkung nahm. Zudem singt er leider arg monochrom und bleibt der Rolle an Ausdruck und Klangfarben noch einiges schuldig.

Wal_030716_086_EnricoNawrath_presseGrundsatz-Dialog: Wotan (John Lundgren) im Clinch mit Göttergatting Fricka (Sarah Connolly) – Foto: Enrico Nawrath

Viele neue Gesichter nebst den dazugehörigen Stimmen gab es auch in den weiteren Rollen. Wenig homogen besetzt war diesmal das Wälsungenpaar: während Christopher Ventris trotz leichter Abnutzungserscheinungen immer noch zu Recht zu den führenden Siegmund-Interpreten zählt, mußte man sich bei seiner Sieglinde Heidi Melton doch ernsthaft fragen, wie eine so unsauber intonierende, technisch überforderte und zudem auch szenisch äußerst unbeholfene Sängerin den Weg auf die Bayreuther Festspielbühne gefunden hat. Den ersten Akt der Walküre – vorletztes Jahr einer der musikalischen Höhepunkte des Zyklus – konnte auch der groß auftrumpfende Hunding von Georg Zeppenfeld nicht retten. Die Bassistenfraktion war überhaupt mit herausragenden Mitgliedern vertreten: Günther Groissböck als Fasolt und Karl-Heinz Lehner als Fafner setzten ebenso Glanzpunkte wie der hünenhafte Stephen Milling, der den Hagen ohne aufgesetzte Finsterling-Attitüde als freundlichen Sadisten gibt und neben gewaltigen Ausbrüchen auch bedrohlich leise Töne auf Lager hat, mit denen er rollengerecht Angst und Schrecken verbreitet. Der neue Mime Andreas Conrad hat vielleicht nicht ganz die skurril irrlichternde Präsenz seines Vorgängers, ist aber stimmlich auf der Höhe. Und, wo wir schon bei den Tenören sind, auch Roberto Saccà feierte als Loge ein absolut überzeugendes Hügel-Debüt. In dieser Charakterpartie ist Klangschönheit weniger gefragt und so konnte der sehr präzise und wortdeutlich artikulierende Sänger mit pointiertem Vortrag punkten, das nasale Timbre stört hier weitaus weniger als in den meisten anderen Partien seines Repertoires. Tansel Akzeybek singt den Froh solide, vielleicht eine Spur zu grell im Klang. In der Tessitura eine Etage tiefer agiert Markus Eiche im Vollbesitz seiner wunderbaren Baritonstimme; zusätzlich zum Donner hat er diesmal auch den Gunther übernommen und sitzt hörbar „herrlich am Rhein“, bzw. in den Häuserschluchten von Berlin-Kreuzberg…

Si_240616_195_EnricoNawrath_pressePantoffel-Helden-Tenor: Siegfried (Stefan Vinke) unterliegt dem Waldvogel (Ana Durlovski) – Foto: Enrico Nawrath

Insgesamt noch eine Spur besser präsentierte sich das Damenensemble, abgesehen vom besagten Sieglinden-Fehlgriff. So war Sarah Connolly eine dominante Fricka mit metallisch-schlankem Mezzo und großem dramatischen Zugriff und starker szenischer Präsenz. Stimmlich macht auch Caroline Wenborne als Freia ihre Sache sehr ordentlich, in Sachen Kostüm hätte sich vielleicht eine andere Lösung finden lassen… Sozusagen zur Grundausstattung des Castorf-Ringes gehört Nadine Weissmann als Erda; hier natürlich kein seltsames Fabelwesen oder Urmütterchen aus dem Erdloch, sondern eine attraktive, extravagante Frau; dass Wotan hier seine Hände und auch andere Körperteile nicht bei sich behalten kann, wundert nicht wirklich. Zwei klangvolle und souveräne Episodenrollen steuerten Allison Oakes (Gutrune) und Marina Prudenskaya (Waltraute) zur Götterdämmerung bei, wobei letztere bei aller vorhandenen Mezzoglut noch etwas an ihrer Artikulation und Textverständlichkeit arbeiten könnte.

Das ebenfalls neubesetzte Rheintöchter-Trio Alexandra Steiner, Stephanie Houtzeel und Wiebke Lehmkuhl eröffnete den Zyklus schon gleich außerordentlich vielversprechend, die letzteren beiden waren auch, zusammen mit Christiane Kohl, als Nornen zu erleben. Und last but not least bezauberte die quirlige und schönstimmige Ana Durlovski als zweibeiniger Waldvogel.

Ein insgesamt ausgezeichneter Ring mit viel gutem bis exzellentem Wagner-Gesang und nur wenigen Schwachpunkten. Über die Besetzung des Dirigentenpultes allerdings sollte die Festspielleitung fürs kommende Jahr vielleicht nochmal nachdenken…

Gehabt Euch also wohl und hört was Schönes,

Euer Fabius

Dieser Artikel erscheint auch bei den geschätzten Kollegen von http://www.operalounge.de

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